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03.04.2009 Vorbereitungen für DIVA 3 haben angefangen

diva_3-logo.pngIm Senckenberg-Institut in Wilhelmshaven beginnt es sich nach einem langen Winter auf den Fluren und in Geräteschuppen zu rühren- gerade zur rechten Zeit mit dem Einzug des Frühlings in Mitteleuropa. Bis zur nächsten CeDAMar-Expedition sind es nur noch ein paar Wochen! Lesen Sie mehr über das wissenschaftliche Konzept, die Daten und Mitwirkenden!

Expedition DIVA 3:  10. Juli - 23. August, 2009 von Montevideo (Uruguay) nach Ponta Delgada (Azoren) mit der METEOR

Fahrtleiter: Pedro Martinez Arbizu

Die Reise ist Untersuchungen zur Biodiversität der benthischen Tiefseefauna entlang eines latitudinalen Gradienten von 45° Süd bis zum Äquator gewidmet.

Quantitative Proben sollen im Brasilianischen und Argentinischen Becken (Südwest-Atlantik) genommen werden. Die biologische Vielfalt aller Größenklassen von Lebewesen (Nano- bis Megafauna) in etwa 5000 m Tiefe soll ermittelt und mit biotischen, abiotischen und historischen Parametern verglichen werden. Ziel ist es, mögliche Beziehungen zwischen der Primärproduktion in der Wassersäule und der Biodiversität des Benthos zu erkennen.         

Cruise DIVA3Außerdem sollen mögliche biogeographische Barrieren zwischen den beiden Becken bestimmt werden. Die ermittelten Daten sollen mit denen aus Tiefseebecken des südöstlichen Atlantiks verglichen werden, die durch den Mittelatlantischen Rücken vom westlichen Atlantik getrennt sind. Ein weiteres Zeil ist es, herauszufinden, ob es einen latitudinalen Gradienten der Biodiversität entlang eines nord-südlich ausgerichteten Transekts gibt, und die Ergebnisse mit Daten der früheren Expeditionen DIVA 1, DIVA 2 und ANDEEP I-III zu vergleichen. Mit diesen Proben wird eine gut fundierte Abschätzung der Biodiversität in dieser Region möglich sein. Wenn die Zeit es erlaubt, sollen einige Einzelstationen des Atlantis-Seebergkomplexes während der Überfahrt nach Ponta Delgada (Azoren) beprobt werden. Diese Proben sollen vorläufigen Studien zur Vorbereitung von für 2010 geplanten Expeditionen zum Atlantis-Seeberg und dem Großen Meteor-Seeberg dienen. 

Fünf Stationen sollen mit einer standardisierten Gruppe von Geräten beprobt werden, um alle Größenklassen von benthischen Organismen erfassen zu können. Die Stationen werden auf einem Transekt liegen, der von Südwest nach Nordost gerichtet ist und das Argentinische Becken (2 Stationen) sowie das Brasilianische Becken durchquert (3 Stationen). Die nördlichste Station liegt knapp unter dem Äquator. 

Neunundzwanzig Wissenschaftler von acht Institutionen aus Deutschland, Spanien, Kanada und aus der Schweiz werden teilnehmen.

 
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