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PAP Langzeitstudie

PAP ist die Abkürzung für "Porcupine Abyssal Plain" (englisch für Porcupine-Tiefseeebene)

 

Projektleiter: David Billett, National Oceanography Centre

 

Thema

Die Porcupine-Tiefseeebene liegt im Nordost-Atlantik vor der Südwestküste Irlands. Sie hat ihren Namen von dem Schiff "HMS Porcupine", das dafür berühmt geworden ist, dass es schon vor fast 140 Jahren mit einer Dredge lebende Tiefseetiere gefangen hat. Die PAP-Langzeitstudie ist eines von sehr wenigen Projekten, die an einer festgelegten Station Prozesse am Tiefseeboden, der darüberliegenden Wassersäule und der Luft über längere Zeit verfolgen. Die ältesten Daten über Planktondichten sind schon über 50 Jahre alt, und Daten über den Partikelfluss zum Meeresboden (hauptsächlich sterbendes Plankton) werden ununterbrochen seit 1989 aufgezeichnet. 

Methoden

Das Gebiet südwestlich von Irland wurde ausgewählt, weil es flach, ruhig und weit weg vom Land ist, aber doch relativ einfach mit dem Schiff erreicht werden kann. Die Station wird mit Instrumenten und Sensoren beobachtet, die herabgelassen, etwa ein Jahr lang am Meeresboden belassen, dann heraufgeholt und ersetzt oder nach Inspektion wieder ins Wasser gelassen werden.

 

Entdeckungen

One of the most exciting discoveries was the so-called Amperima event, a dramatic 100-fold increase in abundance of the sea cucumber Amperima rosea in 1996 which since has proven to be more than a short-term explosion of the community. The reason for this shift was most likely a change in the quality of the particles falling to the seafloor. It is most remarkable that the change may have been very minor, yet caused a major change in the composition of large animals living on the seafloor some 3 miles below! Read more at the PAP homepage www.noc.soton.ac.uk/obe/PROJECTS/pap

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